Programm: 3. Kongress Elektromobilität
«Jetzt mitreden. Danach Strom tanken»
40 hochkarätige Referenten aus dem In- und Ausland, 300 Teilnehmer // Mehr als 30 Aussteller aus der Verkehrs- und Energiewirtschaft // Probefahrten mit über 20 Elektrofahrzeugen // Veröffentlichung einer «Schweizer Road Map zur Elektromobilität»
Medienmitteilung im PDF-Format
Bern, 18. November 2011. Unter der Trägerschaft des Bundesamtes für Strassen (ASTRA) und in Hauptpartnerschaft mit dem Touring Club Schweiz, den Elektrizitätswerken des Kantons Zürich (EKZ) sowie Opel Suisse lädt die Mobilitätsakademie am 7. und 8. Februar 2012 ins Verkehrshaus der Schweiz in Luzern. Die dritte Ausgabe des Kongresses des «Schweizer Forum Elektromobilität» 2012 steht ganz im Zeichen der nachfrageseitigen Herausforderungen und künftigen Nutzerbedürfnisse. Unterstützt wird der Kongress zudem von ABB, Alpiq, Nissan, der Schweizerischen Post sowie von Siemens.
Dem Strassenverkehrssektor steht in den kommenden Jahren einem Paradigmenwechsel bevor, der unsere Alltagsmobilität massgeblich verändern wird. Ausgelöst wird diese Transformation durch den Auftritt von steckdosenfähigen batterieelektrischen zwei- und einspurigen Fahrzeugen, wie eBikes und eScooter. Das Jahr 2012 markiert nun den Auftritt der ersten Elektroautos aus der Grosserienproduktion. Auch in der Schweiz hat bei fast allen namhaften Automobilherstellern der Roll-Out der ersten Modelle begonnen.
Doch wie passt es zusammen, die Mobilität auf der Strasse zu elektrifizieren und gleichzeitig den Ausstieg aus der Atomenergie zu planen? Walter Turnherr, Generalsekretär des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation, wird im Februar dem Luzerner Plenar die Sicht des Bundes präsentieren. In seinem Grusswort schreibt er: «Der dritte Kongress des Schweizer Forums Elektromobilität erlaubt eine offene Diskussion über mögliche Lösungsansätze. Wissenschaft und Entwicklung tauschen sich hier aus. Energie sparen ist einfacher als sie nachhaltig zu produzieren. Der Elektromotor hilft beim Sparen, insbesondere bei der nicht erneuerbaren fossilen Energie. Die Zukunft beginnt nicht irgendwann, sondern jetzt.»
Es gilt nun, in den kommenden Jahren die Elektromobilität sozial, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltig auszugestalten. Ein Erfolg wird sich dabei nur einstellen, wenn die Markteinführung unterschiedlicher Elektrofahrzeuge konsequent «vom Kunden her gedacht» wird. Am 3. Kongress des Schweizer Forums Elektromobilität stehen deshalb die Kunden im Mittelpunkt der Präsentationen und Debatten. Welche politischen Handlungsansätze und privatwirtschaftlichen Massnahmen sind am besten geeignet, den Weg der Schweiz in die Elektromobilität zu ebnen? Welche Herausforderungen stehen an, um die künftigen Nutzer von der Alltagtagstauglichkeit und der Umweltfreundlichkeit der neuen Elektrofahrzeuge zu überzeugen?
Nach der Lancierung der «Charta von Luzern» und der «Luzern Challenge» in den letzten Jahren werden am 3. Kongress neben den neuesten Fahrzeugen, Dienstleistungen und Forschungserkenntnissen auch die Arbeitsergebnisse aus dem neugegründeten Kompetenzzentrum „Schweizer Forum Elektromobilität“ erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Das Hauptaugenmerk richtet sich dabei auf die «Schweizer Road Map Elektromobilität», verfasst von Vertretern namhafter Organisationen am neuen Elektromobilitätsmarkt. Mit ihr benennen die zentralen privaten Akteure der Schweiz die Handlungsfelder und –massnahmen zur umwelt- und nutzerfreundlichen Ausgestaltung der Elektromobilität.
Das Veranstaltungsprogramm für die 3. Ausgabe des Kongresses spiegelt das umfassende Engagement der Schweiz in Sachen Elektromobilität wieder. Neben den Partnern stellen weitere Verbände und Unternehmen ihre Initiativen vor wie z.B. Ferratec, Otto Fischer AG und die Trianel Gruppe.
Pressemitteilungen
Kontakt für die Medien
Dr. Jörg Beckmann, Direktor Mobilitätsakademie, 079 619 79 80, joerg.beckmann@tcs.ch
Sybille Imesch, Mediensprecherin Mobilitätsakademie, 076 402 11 43, sybille.imesch@tcs.ch
