Kosten

Portemonnaie

Wer sich heute ein Elektroauto kauft, wird kurzfristig kein Geld sparen. Doch die Anschaffungskosten werden in den kommenden Jahren sinken, und mit ihnen auch die Lebenszykluskosten (TCO).

Unter Einbezug aller Kosten und über einen Abschreibungszeitraum von acht Jahren betrachtet, ist derzeit davon auszugehen, dass für einen privaten Nutzer die Anschaffung eines reinen Elektrofahrzeugs nicht günstiger kommt. Diverse Analysen zu den sogenannten "Total Cost of Ownership" (TCO), also den Gesamtkosten unter Einbeziehung des Wertverlustes, legen allerdings nahe, dass sich dieses Verhältnis ändern wird.

Einer der Hauptgründe für die heutigen hohen Anschaffungskosten und die daraus resultierenden ebenfalls hohen TCOs ist der Preis der Li-Ion-Batterien.  Jedoch ist bereits heute abzusehen, dass die Kosten bei der Batterieherstellung und damit auch ihre Verkaufspreise sinken werden. Nicht etwa aufgrund von sinkenden Rohstoffpreisen, sondern durch die steigende (Massen-)Produktion können wettbewerbsfähige Batterien im Markt lanciert werden. Experten rechnen bis 2020 mit einer Halbierung der Preise. Hinzu kommt, dass der Elektroantrieb weniger Wartungsaufwand benötigt (z.B. keine Schmierstoffe, weniger Verschleissteile, keine Abgaswartung etc.).

Auch sind Elektrofahrzeuge von der Automobilsteuer (4% des Fahrzeugpreises) befreit. Da Elektrofahrzeuge keine konventionellen Treibstoffe benötigen, sind sie von Mineralölsteuern und Zuschlägen ausgenommen. Ausserdem gewähren mehrere Kantone eine Reduktion der Motorfahrzeugsteuer oder verzichten ganz auf eine Besteuerung.

Kostenvergleich zwischen Benzin- und Elektrofahrzeug:
A) 12'000 km (Stand: April 2012)
b) 18'000 km (Stand: April 2012)

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