Grusswort

von Thierry Burkart, Präsident vom Verband Swiss eMobility

Im Namen des Schweizer Forums Elektromobilität und seinem Organisationspartner, dem Verband Swiss eMobility, möchte ich Sie herzlich zum 5-jährigen Kongressjubiläum willkommen heissen.

Wie in den vergangenen Jahren dürfen wir auch in diesem Jahr mit den Niederlanden wieder ein Gastland in Luzern begrüssen, das in Sachen Elektromobilität eine Vorreiterrolle übernimmt. Dies belegen folgende Zielsetzungen eindrücklich: Bis 2015 soll alle 50 Kilometer die Möglichkeit bestehen, sein Elektroauto per Schnellladestation aufzuladen. Bis 2020 sollen 200’000 Elektrofahrzeuge auf niederländischen Strassen fahren, das sind 2 % der gesamten Automobilflotte der Niederlande. Bis 2040 will Amsterdam zur Elektromobilitätsmetropole Europas werden, in der fast nur noch Elektroautos verkehren. Darüber hinaus haben in den Niederlanden zahlreiche innovative und wettbewerbsfähige kleine und mittlere Unternehmen aus der Zulieferindustrie ihren Sitz. Und der politische Wille zur Neuordnung des Individualverkehrs ist vorhanden, dessen Umsetzung sich nicht zuletzt in der Entrichtung von Förderbeiträgen zeigt.  

Und in der Schweiz? Hier setzt sich der Verband Swiss eMobility zusammen mit seinen starken Partnern aus der Energiewirtschaft, dem Autoimport, der Elektrotechnik, der Informations- und Kommunikationsbranche, der Energieversorgung, der Mobilitätsdienstleistung und seinen Einzelmitgliedern für diese effiziente Mobilität ein. Der Verband Swiss eMobility treibt mit dem Projekt EVite den Aufbau eines schweizweiten Schnellladenetzes voran, dank dem dereinst jedes auf dem Markt erhältliche Elektro-Fahrzeug  aufgeladen werden kann. Denn jetzt ist die Zeit zum Handeln: Viele E-Fahrzeuge sind auf dem Markt erhältlich und Kundinnen und Kunden haben eine echte Auswahl. Was bisher noch fehlt, ist eine gut funktionierende und engmaschige Ladeinfrastruktur, die das Laden und das Fahren einfach und bequem ermöglicht.

Über die Ladeinfrastruktur hinaus stellen sich weitere zentrale Fragen: Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit sich die Elektromobilität in der Schweiz durchsetzt? Welche Implikationen hat der Masterplan Elektromobilität des Bundes, der zurzeit vom Parlament erarbeitet wird? Kann die Wirtschaft sich selber durch ein Engagement bei EVite, beim Aufbau von Ladeplätzen am Arbeitsplatz oder durch den Einsatz von Elektrofahrzeugen in ihren Flotten für die Zukunft fit machen? Wie reagieren die Energieversorger auf die Elektromobilität? Was kann die Schweiz von den Niederlanden lernen, die ebenfalls keine Autoindustrie hat und auf die Zulieferindustrie setzt? Diese Fragen werden im Rahmen der Plenarvorträge abgehandelt. Dazwischen finden Diskussionsrunden statt, die den aktuellen politischen Stand kritisch beleuchten und Anregungen für Wirtschaft und Forschung geben. Die Pausen bieten einerseits Gelegenheit zum intensiven Gedankenaustauch, aber auch, um die Stände verschiedener Aussteller zu besuchen oder eine Probefahrt mit den neusten Elektromobilen zu unternehmen. Der Kongress schliesst mit einer Pecha Kucha Session – lassen Sie sich von dieser etwas anderen Präsentationsform überraschen!

Ich lade Sie herzlich ein, die Möglichkeiten, die der 5. Kongress bietet, zu nutzen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen spannende Vorträge, neue Erkenntnisse und motivierende Gespräche in Luzern.

Der Kongress Elektromobilität ist eine gemeinsame Veranstaltung vom Schweizer Forum Elektromobiltät und dem Verband Swiss eMobility.





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