A

230V/10A (Typ 13)
SteckdoseSteckdose, die eine Ladung von 10 Ampère abgibt.

230V/16A (Typ 23) Steckdose
Steckdose, die eine Ladung von 16 Ampère abgibt.

Akku (Akkumulator)
In einem Akku wird der Strom für das Elektroauto gespeichert. Im Regelfall sind in einer Batterie mehrere Akkus zusammengeschaltet. 

Ampère
Internationale Einheit der Stromstärke, benannt nach dem französischen Physiker und Mathematiker André-Marie Ampère (1775-1820). Die Einheit Ampère wird weltweit mit dem Buchstaben A abgekürzt.

Anode
Als Bestandteil einer Batterie ist sie von negativer Polarität. Die positive Gegenelektrode heisst Kathode. 


B

Batteriekapazität
Als Kapazität einer Batterie wird die in der Batterie gespeicherte elektrische Ladung bezeichnet. Sie wird meist in Ampèrestunden (Abkürzung: Ah) angegeben. Je nachdem, wie schnell sich eine Batterie entlädt, weist sie eine andere Kapazität auf. Eine hohe Zahl an Ah weist auf eine hohe Leistung hin.

Batteriemanagementsystem
Dieses Steuersystem, kurz BMS, stellt die Regelung eines nachladbaren Batteriesystems sicher und bestimmt den Ladezustand. Es kommt zum Beispiel in Notebooks, Notstromsystemen oder Motorfahrzeugen zum Einsatz.

Batteriezelle
Einzelnes Batterieelement mit einem positiven und einem negativen Pol. In einer Batterie können mehrere Zellen hintereinander geschaltet sein.

 

BEV
Battery electric vehicle. Siehe Micro-Hybrid-Fahrzeug unter Elektrofahrzeug-Typen. 


C

CHAdeMo
Handelsname einer markenübergreifenden elektrischen Schnittstelle für Elektroautos. Sie funktioniert mit Gleichstrom und ermöglicht die sogenannte Schnellladung.


D

E

Elektro-Bike
Ein Fahrrad mit eingebautem Elektromotor, auch E-Bike, Elektrovélo oder Elektrofahrrad genannt. Der Akku wird meistens an einer gebräuchlichen Steckdose aufgeladen.

Elektro-Motorräder
Klimafreundliche, fast geräuschlose Motorräder mit elektrischem Motorantrieb.

Elektrofahrzeug-Typen
Micro-Hybrid-Fahrzeug: reines Elektrofahrzeug mit nur einer Antriebsquelle und Start/Stopp-Automatik.

Mild-Hybrid-Fahrzeug: Kraftfahrzeug mit einem Elektro- und einem Verbrennungsmotor. Der Elektroantriebsteil unterstützt den Verbrennungsmotor zur Leistungssteigerung.

Pedelec (Pedal Electric Cycle): Beim Pedelec bekommt der Radfahrer beim Treten zusätzlichen elektrischen Schwung. Der Motor ist über einen Bewegungssensor an die Muskelkraft des Fahrers gekoppelt.

Plug-In-Hybrid-Fahrzeug (PHEV): Motorfahrzeug mit einer elektrischen plus einer zusätzlichen Antriebskraft. Die zweite Antriebskraft dient vor allem der grösseren Reichweite. Es kann sich um eine externe Zweitbatterie oder einen Verbrennungsmotor handeln.

Range Extender: Optionales Aggregat in einem Elektrofahrzeug, das die Reichweite des Fahrzeugs erhöht. Das Aggregat kann auch als Akku-Anhänger mitgeführt werden.

Sitz-Elektro-Scooter: Ein Scooter mit Sitzplatz für ein bis zwei Personen und rein elektrischem Antrieb. Klimafreundlich und fast geräuschlos. Höchstgeschwindigkeit meist auf 45 km/h limitiert.

Steh-Elektro-Scooter: Mit einem Trottinette verwandter Scooter. Anstatt mit dem Bein werden die klimafreundlichen und fast geräuschlosen Scooter über einen Elektromotor angetrieben und über den Griff am Lenker bedient. Sie sind meist etwas über einen Meter lang und wiegen zwischen 12 und 25 Kilo.

Vollhybrid-Fahrzeuge: Sie verfügen über zwei Motoren, die je allein in der Lage sind, das Fahrzeug anzutreiben, aber auch in Kombination wirken. Dank ihrer hohen Stromleistung sind sie in der Lage, ausschliesslich mit Hilfe des Elektromotors zu fahren.

Fun-Bike: Ein Fun-Bike ist ein Kleinkraftrad mit 45 km/h Höchstgeschwindigkeit. Das agile und sportlich ausgelegte Fahrzeug darf bereits mit einem Ausweis der Kategorie A1 gefahren werden. Bei Funbikes erlebt man puren Fahrspass.

Energiedichte
Die Energiemenge (Ladung) pro Volumeneinheit. Die Energiedichte des verwendeten Energiespeichers ist bei Elektrofahrzeugen entscheidend für die Reichweite.

Energieeffektivität
Auch Energieeffizienz. Das Verhältnis zwischen dem Energieinput, also der Menge der ursprünglichen Energie, und dem Energieoutput, die in umgewandelter Form als Arbeit daraus gewonnen werden kann.

Energieeffizienzkategorien
Bewertungsskala des europäischen Energie-Labels. Sie soll dem Konsumenten beim Kaufentscheid helfen und ihn auf besonders energiesparende Elektrogeräte hinweisen.

Elektromotortypen (6 Typen)

Drehstrommotor: Motor wird mit Dreiphasen-Wechselstrom betrieben. Die Bewegung ist kreisförmig angeordnet.

Linearmotor: folgt demselben Funktionsprinzip wie ein Drehstrommotor, Bewegung ist auf einer ebenen Strecke angeordnet (z. B. Bahnbetrieb).

Wechselstrommotor: wird mit Einphasenwechselstrom betrieben. Die gebräuchlichsten Haushalts- und Industriegeräte arbeiten mit Wechselstrom.

Schrittmotor: auch Synchronmotor; Motor mit drehbarem Innenteil, das durch ein schrittweise vorwärtsdrehendes elektromagnetisches Feld im starren Mantel um das Innenteil angetrieben wird.

Gleichstrommotor: Motor, der von Gleichstrom betrieben wird und Gleichstrom abgibt. Der öffentliche Verkehr (Tram, Bahn) arbeitet mit Gleichstrom.

Universalmotor: Elektromotor; läuft mit Gleich- oder Wechselstrom.

Erneuerbare Energie
Energie einer Quelle, die durch die Nutzung nicht erschöpfbar ist oder sich selbst erneuert. Als erneuerbare Energien gelten unter anderem Wind- und Solarenergie, aber auch Erdwärme (Geothermie) sowie Meereswellen, Meeresströmungen und Gezeiten (Tidenhub).

Erzeugungsspitze
Als Erzeugungsspitze wird eine überdurchschnittlich hohe Stromproduktion von Energieerzeugern bezeichnet. Beispiele hierfür sind Photovoltaik-Anlagen bei hoher Sonnenstrahlung oder die Stromerzeugung von Windkraftanlagen bei Windböen. 


Kooperation

Das Lexikon entspricht dem Techniklexikon von m-way, welches in Kooperation mit dem Schweizer Forum Elektromobilität erarbeitet wurde. M-way stellt darüber hinaus das Lexikon auch in italienisch und englisch zur Verfügung.  

↑ Techniklexikon m-way