Engagement

Das Forum hat in den letzten Jahren diverse Initiativen lanciert, um die Elektromobilität in der Schweiz voranzutreiben. In regelmässigen Abständen wurden bespeilsweise die aktiven Akteure aus dem Verkehrs- und Energiebereich aufgefordert, ihre Leistungen zur Förderung der Elektromobilität der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Anbei werden die Initiativen kurz vorgestellt (chronologisch geordnet).  


2016

Tag der Elektromobilität -  Elektromobilität sicht - und erfahrbar machen

Auch 2016 fand der Tag der Elektromobilität  - der Swiss eDay - – mit den dazugehörigen Aktionswochen vom 6. bis 19. Juni 2016 statt. Während dieser Zeit konnte die Bevölkerung schweizweit verschiedene Veranstaltungen zum Thema Elektromobilität besuchen und von diversen Vergünstigungen profitieren. Swiss eMobility koordiniert die Aktivitäten rund um den Tag der Elektromobilität mit Unterstützung von EnergieSchweiz. Das Forum organisierte eine eigene Aktion dazu - einen Malwettbewerb, ebenso wurde ein Testimonial verfasst. 

Weitere Informationen: www.swiss-eday.ch


2013-2016

VillE - Handbuch für Städte und Gemeinden 

Wie immer sich auch unser Mo­bilitätsver­hal­ten ändern mag, ein Grossteil des Mo­bilitätsaufkom­mens findet in un­seren Städten und Gemein­den ab. Mit der Elek­tro­mo­bilität ste­hen wir erneut vor vielfälti­gen Veränderun­gen. Wie aber mit der Elek­tro­mo­bilität vor Ort konkret umge­hen? Was ist lokal zu tun, was besser zu un­ter­lassen, was soll gefördert wer­den, was nicht? Viele Fra­gen stellen sich erst im konkreten All­tag. Die Berichte "VillE" wollen dafür Hil­festel­lun­gen geben - sie sind ein Rat­ge­ber für Gemein­den und Städte, für Entschei­dungsträger und en­gagierte Be­wohner­In­nen und Or­gan­i­sa­tio­nen, die sich für die Elek­tro­mo­bilität en­gagieren wollen. Die vorgestell­ten Beispiele zeigen, welche Mass­nah­men Schweizer Gemein­den und Städte sowie an­dere Ak­teure bere­its heute für den Mark­t­durch­bruch der Elek­tro­mo­bilität un­ter­nom­men haben und noch tun. Sie er­fahren in den Berichten nicht nur, welche Hand­lung­sop­tio­nen sie haben, son­dern auch, worauf es bei der Um­set­zung ankommt. Im er­sten Bericht wurde der Fokus auf die best prac­tice in der Schweiz gelegt, im zweiten auf die Elek­tri­fizierung im Nutz­fahrzeug­bere­ich und im drit­ten auf das elek­trische Cargo-Bike.

» Hier geht's zu den Publikationen.


2012

eVite - Initiative zum Bau eines flächendeckenden Netzes an Schnellladestationen 

EVite ist ein Vorhaben, das auf die «Schweizer Road Map Elektromobilität» zurückgeht. In dieser wird der Aufbau eines öffentlich zugänglichen Schnellladenetzes als zentraler Baustein für die Marktentwicklung der Elektroautos gefordert. 

Die Grundsteinlegung von „EVite“, der gesamtschweizerischen Schnellladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge, erfolgte am 21. November 2012 in Bern. Das Projekt EVite ist eine privat finanzierte Initiative unter der Trägerschaft des Verbands Swiss eMobility. Der Verband Swiss eMobility berät Sie gerne bei Fragen zur Planung und Ausführung eines EVite-Schnelladepunktes.

Weitere Informationen: www.evite.ch


Schweizer Road Map der Elektromobilität - Politische Empfehlungen

Die Road Map beschreibt den Weg der Schweiz hin zur Elektromobilität: Eindeutiges politisches Bekenntnis zur Elektromobilität, Aufbau einer landesweiten Ladeinfrastruktur und einheitliche Kenntlichmachung der e-Infrastrukturen. Daneben sind noch weitere Massnahmen notwendig, die die Road Map auflistet. Im Mittelpunkt stehen die notwendigen Sofortmassnahmen öffentlicher und privater Akteure für eine beschleunigte Markteinführung.

Die Road Map wurde am 3. Kongress des Schweizer Forum Elektromobilität der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Kommission «Road Map Elektromobilität» tagt nicht mehr. Die Arbeiten der Kommission sind mit der Fertigstellung der Dokumente abgeschlossen.

Zu den Unterstützern der "Road Map" gehören 31 Organisationen aus dem Verkehrssektor, unter anderen die beiden grossen Verkehrsclubs TCS und VCS. 


Swiss Electric Mobility Award - Förderpreis für Vordenker und Pioniere 

Das Forum hat Anfang Februar 2012 anlässlich seines dritten Kongresses zusammen mit der BRUSA Elektronik AG den «Swiss Electric Mobility Award» ins Leben gerufen. Dieser ist Arno Mathoy gewidmet, welcher sich den grössten Teil seines Berufslebens der Entwicklung von energieeffizienten Elektroantrieben verschrieben hatte und Ende 2011 überraschend verstarb.  Der Förderpreis soll Vordenkern und Pionieren die Möglichkeit bieten, ihre Ideen zu verwirklichen und dadurch die Entwicklung von nachhaltigen Mobilitätskonzepten voranzutreiben.

Der Förderpreis wird nicht mehr vergeben.

Weitere Informationen: www.emobility-award.ch


2011

Challenge von Luzern - Aufgabenbekenntnis

Es braucht ein elektromobiles Innovationsklima im gesamten Strassenverkehrssektor, welches einerseits den Unternehmen die Ideen und den Mut gibt, sich mit neuen Diensten und Produkten in den Markt zu wagen. Andererseits gibt sie den Nachfragern die Chance, bedürfnisgerecht und ohne Mobilitätseinbussen künftig elektromobil zu sein. Zu diesem Zweck wurde 2011 der Luzern Challenge ins Leben gerufen: Mit ihm soll gezeigt werden, das Elektromobilität keine Zukunftsvision mehr ist, sondern schon heute durch private Unternehmen sowie Städte und Gemeinden in die Praxis umgesetzt wird. Diverse Unternehmen haben sich entschieden, den Luzern Challenge anzunehmen. Hier finden Sie die Commitments der Unternehmen, welche den Challenge angenommen haben.


2010

CHARTA VON LUZERN  - Grundsatzerklärung

Anlässlich des ersten Kongresses 2010 wurde die "Charta von Luzern" von diversen Marktführern im Bereich der Elektromobilität unterzeichnet. Wie jede Charta ver­sucht die «Charta von Luzern», die re­al­is­tis­chen Möglichkeiten aufzuzeigen, die mit der Elek­tro­mo­bilität ver­bun­den sind. In der Schweiz gibt es seit Jahren Ideen­schmieden wie Pro­to­scar und an­dere in­no­v­a­tive Fir­men. Die «Charta von Luzern» soll diese und viele an­dere Ak­teure im Verkehrssek­tor stim­ulieren, sich für die Elek­tro­mo­bilität einzuset­zen und einen Beitrag zur nach­halti­gen Aus­gestal­tung der in­di­vidu­ellen All­t­agsmo­bilität zu leis­ten. Sie ist das Re­sul­tat einer Kon­sens­bil­dung der beteiligten Verbände und Ak­teure und wurde möglichst breit aufgestellt, damit möglichst viele den neuen elek­tro­mo­bilen Verkehrs­markt aus­gestal­ten können.

Die «Charta von Luzern» wurde weit­er­en­twick­elt zur «Chal­lenge von Luzern».

Swiss eMobility

Es gilt auch weiterhin, die Elektromobilität sozial, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltig auszugestalten. Idealerweise erfolgt diese Ausgestaltung künftig in Kooperation mit dem Verband Swiss eMobility.