Ladeinfrastruktur

Heute ist das Tanken unterwegs für Elektrofahrzeuge nach wie vor eine Herausforderung. Obwohl die Schweiz bereits das dichteste Ladenetz Europas unterhält, sind hier Anpassungen an die Infrastruktur gefragt.

Die Fragen rund um die Ladeinfrastruktur sind für die meisten involvierten Kreise neu. Die notwendigen internationalen Standards und Normen sind in Arbeit und der Harmonisierungsprozess auf technischer und der Meinungsbildungsprozess auf politischer Ebene ist im Gang. Was den «Stecker» und den «richtigen» Anschluss betrifft, sind jedoch noch viele Fragen offen. Die Broschüre «Anschluss finden» fasst aus heutiger Sicht die wichtigsten Punkte im Bereich Elektromobilität für die Schweiz zusammen. Sie wurde vom «Schweizer Forum Elektromobiliät» mitverfasst.

Ladevorgang daheim und öffentlich

Experten gehen davon aus, dass 90% der Ladevorgänge daheim erfolgen. Dennoch wird es einer speziellen öffentlichen Ladeinfrastruktur bedürfen, nämlich für die Schnellladevorgänge. Hierbei handelt es sich um einen «Tankvorgang», bei dem die Batterie in ca. 15 Minuten bis zu 80% wieder aufgeladen werden kann («coffee&charge»).

Das Projekt EVite

In der Schweiz wurde 2012 das Projekt EVite lanciert. Die Initianten wollen ein landesweites, flächendeckendes Netz an Schnellladestationen für alle gängigen Elektroautos errichten, voraussichtlich an wichtigen Knoten des Strassennetzes und entlang der Autobahnen. Das Projekt EVite ist derzeit eine privat finanzierte Initiative unter der Trägerschaft des Verbandes Swiss eMobility. Als Einzelperson kann man das lobenswerte Projekt bzw. den Verband Swiss eMobility mit einer Mitgliedschaft von 50 CHF unterstützen.