« Es sind viele neue Akteure dazugekommen »
Interview mit Sybille Imesch, von Nadia Rambaldi
Was unterscheidet den 3. Kongress von den zwei ersten Kongressen?
Sybille Imesch: Am 1. Kongress waren hauptsächlich Pioniere anwesend, nun sind viele neue Akteure dazugekommen. Nebst den Automobilherstellern, die bereits früh vertreten waren, sind dies Zulieferer-Firmen sowie Unternehmen aus dem Bereich Elektrotechnik und Mobilitätsdienstleister. Der Kongress ist nach wie vor das Stelldichein der elektromobilen Szene in der Schweiz.
Weshalb ist der Kongress wichtig für die Akteure?
Die Akteure erhalten am Kongress Informationen über den aktuellsten Wissensstand. Ausserdem haben sie die Möglichkeit, sich auszutauschen und zu vernetzen sowie neue Kooperationen anzuregen.
Wie hat sich das Interesse an der Elektromobilität verändert?
Das Interesse ist grösser und die Fragen konkreter geworden. Dieses Interesse kann heute auch besser bedient werden: Die verschiedenen Akteure publizieren Merkblätter und schulen ihr Personal, um auf die neuen Bedürfnisse einzugehen. Auch der TCS hat bereits reagiert und seine Patrouilleure für Pannen an Elektrofahrzeugen ausgebildet.
Weshalb dieser Interessenszuwachs?
Den Menschen wird immer mehr bewusst, dass sich die Mobilität verändern wird. Im Mittelpunkt dieses umfassenden Wandels steht der Elektroantrieb.
Was wird die Mobilitätsakademie im nächsten Jahr anpacken?
Die «Schweizer Road Map Elektromobilität» ermöglicht nun ein Politikmonitoring
im Bereich Elektromobilität, welches die Mobilitätsakademie konsequent begleiten wird. Ausserdem haben wir das «Schweizer Städtenetz zur Elektromobilität» ins Leben gerufen und werden nun versuchen, den Austausch zwischen den zuständigen Akteuren voranzutreiben.
Bern, 16. Februar 2012, © touring
Presse
3. Kongress Elektromobilität: Konstruktives Stelldichein (Zoom, 01/12)
Auf schnellstem Weg zur elektrischen Mobilität (touring 3 /12)

